In unseren Beratungs- und auch Umsetzungsprojekten haben mein Team und ich häufig mit Menschen aus Führungspositionen von mittelständischen und großen Unternehmen zu tun. Durch Gespräche, Workshops und Interviews lernen wir viel darüber, welche Herausforderungen diese Personen in Bezug auf die Unternehmensziele sehen, und welche Führungsrollen sie dabei übernehmen möchten. Auf der anderen Seite hören wir täglich, wie Mitarbeiter aus verschiedenen Ebenen dieser Unternehmen über das Management oder den Vorstand denken, fühlen und sprechen.
Das Bild, das die Mitarbeiter dabei zeichnen, widerspricht dem Selbstverständnis der Führungspersönlichkeiten oft in recht deutlichem Ausmaß. Dabei ist es nicht das “übliche” Klagen über das fehlende Verständnis für die Probleme, die die Mitarbeiter tagtäglich bei der Erledigung ihrer Arbeit haben. In den vergangenen Monaten konnte man vielmehr den Eindruck bekommen, dass zunehmend fehlende visionäre Eigenschaften sowie das Kommunikationsverhalten bemängelt werden, und daher die Identifikation der Mitarbeiter mit ihrer Unternehmensführung und damit auch mit dem Unternehmen insgesamt verstärkt abnehmen.



